Mops Otiz testet Puten Bites der Wildsterne GmbH

Heute durfte Otiz die Puten Bites Leckerli der Firma Wildsterne GmbH probieren. Die Hunde Leckerli bestehen zu 98 % Putenfleisch ohne Innereien, 1,5% Apfelrohfaser und 0,5% Mineralien (allergenfrei).

Laut Hersteller sind also keine tierischen Nebenerzeugnisse enthalten, ebenso wird auf künstlich zugesetzte Vitamine und Konservierungsstoffe verzichtet, was ich persönlich immer sehr erfreulich finde.

Diese Leckerlis gibt es nicht nur mit Putenfleisch, sondern auch in anderen Zusammensetzungen mit Pferde-, Lachs-, Wild- und Lammfleisch, so wird es dem Vierbeiner nicht so schnell langweilig.

Die Leckerlis haben eine feste Konsistenz (so musste selbst Otiz mal ein wenig kauen) und sind nicht zu groß. Denn gerade kleine Hunde, zu denen der Mops nun mal gehört, überfüttert man schnell. Sie eignen sich daher prima als kleine Belohnung für zwischendurch.

Weitere Informationen: www.wildsterne.de

Und schmecken die Leckerlis auch? Otiz findet sie lecker und ist auch prompt bereit ein paar Kunststückchen aufzuführen

“Der Mops. Kulturgeschichte eines Gesellschaftshundes” von Katharina Teutsch

Klein aber fein (wie auch der Mops an sich), kommt dieses Buch daher, insgesamt liebevoll gemacht vor allem die tollen und zum Teil auch komischen Illustrationen von Falk Nordmann (mein Favorit: Die Apugalypse) bereichern das Buch ungemein.

Die Autorin Katharina Teutsch schildert unterhaltsam die lange Beziehung zwischen Mensch und Mops durch die Jahrhunderte bis heute.
Die Entwicklung vom aus China stammenden Palasthund, der 1745 als Maskottchen dem von den Freimaurern gegründeten Mopsorden diente, der Vorliebe des Adels für den Mops, dessen rundliche Formen dem gängigen Schönheitsideal entsprach, über die Kommentare seiner schärfsten Kritiker wie Wilhelm Busch und den Zoologen Alfred Brehm („Die Welt wird nichts verlieren, wenn dieses abscheuliche Tier den Weg alles Fleisches geht.“), kritischen Bemerkungen zum Thema Qualzucht, und natürlich darf auch Loriot nicht fehlen, der dem Mops wieder zu neuer Popularität verholfen hat, bis hin zum mopsigen „Sportmodell“ auf dem jährlichen internationalen Mopsrennen in Berlin.

Interessant zu lesen wie die menschliche Beziehung zum Mops und somit auch seine Stellung in der Gesellschaft sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder wandelt. Angefangen vom Statussymbol, über den fetten Sesselpupser für „Alte Jungfern“ bis hin zum angenehmen Begleiter für Individualisten.

Ein insgesamt guter Überblick über die Herkunftsgeschichte des Mopses mit für mich bekannten aber auch unbekannten Geschichten und Anmerkungen (wie u. a. Susan Sontags „Notes on Camp“), auch kritisches und kleine Seitenhiebe auf die Mopsverkleidungen – von denen ich auch nicht immer ganz frei bin, aber nur mal kurz zum Spaß, sieht einfach zu schön aus!
Meiner Meinung nach ist das Buch eine schöne Bereicherung für Bücherschrank von mopsinteressierten und solchen die es werden wollen.

Der Mops – Kulturgeschichte eines Gesellschaftshundes
Mit Illustrationen von Falk Nordmann
110 Seiten, gebunden

43 Abbildungen
Verlag: Matthes & Seitz
ISBN: 978-3-95757-151-9
Preis: 14,90 € / 19,40 CHF

Mehr Informationen:
www.matthes-seitz-berlin.de

Die Autorin Katharina Teutsch, geboren 1977, ist Kulturwissenschaftlerin und lebt in Berlin. Sie ist seit 2007 Mitarbeiterin des FAZ-Feuilletons, schreibt auch u.a. für die ZEIT, den Freitag und das Philosophiemagazin. Darüber hinaus produziert sie Radio-Features in den Bereichen Geisteswissenschaften und Literatur.

Mopstreffen 2015 in Berlin

Am 29. August 2015 fand das 6. Internationale Mopstreffen in Berlin-Lichtenrade statt. Auch Otiz war wieder dabei natürlich in Begleitung seiner Freundin Maja.
Ca. 200 Möpse und noch mehr Menschen tummelten sich auf dem Platz, daher war die Schlange am Eingang dieses Mal auch verhältnismäßig lang. Das große Highlight war wie immer das Mopsrennen, dessen Teilnehmerzahl von Jahr zu Jahr steigt. Der schnellste Mops legte die Strecke in nur 6,5 Sekunden zurück. Natürlich gab es auch wie jedes Jahr wieder Teilnehmer die erst mühsam motiviert werden mussten, um die Ziellinie dann doch noch zu erreichen, was das Ganze für die Zuschauer aber nur umso unterhaltsamer macht. Leider mussten die Hunde während des Rennens angeleint bleiben – verständlich – da sonst sicher ein Chaos entstehen würde, aber für die Möpse die endlich mal Gelegenheit hatten eine große Anzahl Artgenossen zu treffen sicher nicht ganz so lustig. Aber zum Ende hin konnten sie dann doch noch nach Herzenslust toben.

Am Rande des Geschehens gab es wieder jede Menge Stände mit Kunst und Kitsch rund um den Mops und für Verköstigung für Mensch und Tier (der Hundeeisstand war auch wieder dabei) war auch gesorgt. Zur Abkühlung waren viele kleine Planschbecken auf dem Platz verteilt, die die Möpschen dann auch fleißig nutzten. Auf dem Programm stand außerdem ein Auftritt von Hündin Frida, der Protagonistin der RBB-Sendung „Mit Mops ans Meer“, die sich genüsslich im Regiestuhl rekelte und die Schriftstellerin Katharina Teutsch stellte ihr Buch „Der Mops: Kulturgeschichte eines Gesellschaftshundes“ vor, das im Oktober erscheint und vor Ort schon vorab zu erwerben war. Wie immer war der Eintritt für Mopsbesitzer frei, während die Zuschauer ohne Mops, deren Zahl ja auch ständig steigt, einen geringen Eintritt zahlen mussten.

Mops-Impressionen